Geschichte


Meilensteine der Fachdienste für Hörgeschädigte


1990   
Gründung des Psychosozialen Dienstes in Frankenthal durch die Vorsitzenden des Landesverbandes der Gehörlosen Robert Brück und Hubert Wilhelm.
Arbeitsuche und Berufsbegleitung nur für Mitglieder des Landesverbandes kein fester Bürositz, deshalb mobile Sprechstunden
 
1993 
Demonstration der Hörgeschädigten und eine Klage gegen das Land führen zu einer offiziellen finanziellen Förderung. Auch Hörgeschädigte ohne Mitgliedschaft im Landesverband können nun beraten werden.
Einweihung des Kommunikationszentrums mit festem Bürositz der Dienststelle Frankenthal
Gründung der Außenstelle Neuwied mit festem Bürositz in der Engenser Straße
Gründung der Außenstelle Mainz mit festem Bürositz im Gehörlosenzentrum Mainz
 
1995  
Umzug der Dienststelle Frankenthal in die Frankenstraße
Außensprechstunden in Kaiserslautern, Pirmasens und Landau
 
1996 
Umzug der Dienststelle Neuwied in den heutigen Bürositz Hofgründchen 24
 
1997 
Allgemeiner Sozialer Dienst
Gründung des Fachbereiches Allgemeiner Sozialer Dienst (heutiger Name: Allgemeine Sozialberatung). Das Land bezuschusst dieses Hilfsangebot.
 
1998 
Integrationsfachdienst: Arbeitslosenvermittlung
Wir werden anerkannter Träger der Arbeitslosenvermittlung für Hörgeschädigte.
Das Land finanziert diese Hilfeleistung für schwerbehinderte Menschen aus der Ausgleichsabgabe.
Umbenennung von Psychosozialer Dienst in Sozialdienst für Hörgeschädigte
 
2000 
Landesdolmetscherzentrale für Gebärdensprache
Die Landesdolmetscherzentrale für Gebärdensprache wird als 5-jähriges Projekt des Landes gegründet. Das Land finanziert das Projekt, weil die Gebärdensprache gesetzlich anerkannt wurde. Deshalb müssen immer mehr Gebärdensprachdolmetscher in Aufträge vermittelt werden. Wir beginnen mit einer festangestellten Gebärdensprachdolmetscherin und einer Verwaltungsfachkraft.
 
Umzug der Dienststelle Frankenthal in den heutigen Bürositz in der Karolinenstraße 29
 
2001 
Integrationsfachdienst: Berufsbegleitender Dienst.
Wir werden anerkannter Träger des Berufsbegleitenden Dienstes für Hörgeschädigte.
Das Land finanziert diese Hilfeleistung für schwerbehinderte Menschen, weil sie im Schwerbehindertengesetz ergänzt wurde.
 
Umbenennung des Sozialdienstes für Hörgeschädigte in:
Fachdienste für Hörgeschädigte
 
2003 
Ambulante Hilfen zur Erziehung (SPFH).
Immer mehr Familien mit Hörschädigung erfragen dieses Hilfsangebot bei uns. Der Fachbereich Hilfen zur Erziehung wird gegründet. Die Hilfe wird vom Amt für Jugend und Soziales finanziert.
 
2005 
Umzug der Dienststelle Mainz in den heutigen Bürositz Heiligkreuzweg 92
 
2009 
Anstellung des neuen Fachdienstleiters Gerhard Kwoka
 
2010 
Erweiterung der Landesdolmetscherzentrale durch die Anstellung weiterer GebärdensprachdolmetscherInnen
 
2014 
Die Landesdolmetscherzentrale für Gebärdensprache wird nicht mehr vom Land finanziell bezuschusst, sondern finanziert sich selbstständig und unabhängig.
 
Ambulant Betreutes Wohnen
Immer mehr schwerbehinderte Menschen erfragen dieses Hilfsangebot bei uns. Der Fachbereich Ambulant Betreutes Wohnen wird gegründet. Die Hilfe wird vom Amt für Soziales finanziert.
 
2016  
Integration in Arbeit
Die Fachdienste erhalten ihr Zertifikat (AZAV). Jetzt können wir wieder Unterstützung bei der Arbeitsuche anbieten. Die Agenturen für Arbeit bzw das Jobcenter finanzieren diese Unterstützung über Maßnahmegutscheine.
 
2017  
Inklusionsberatung
Arbeitslose Menschen, die sehr schlecht Arbeit finden können, werden unterstützt. Es ist ein 2-jähriges Projekt des Landes Rheinland-Pfalz

 

Anschrift
Fachdienste für Hörgeschädigte
Carl-Spitzweg-Str. 30
67227 Frankenthal

Kontakt
Telefon: 0 62 33 / 34 58 - 0
Telefax: 0 62 33 / 34 58 - 27
Email: frankenthal [at] gehoerlose-rlp.de